Donnerstag, 11. Dezember 2008

Planaenderung: San Pedro d. A. - Santiago

Heute sieht unser Plan so aus:

Wir wollen ueber den Paso Jama nach Salta/Argentinien, allerdings nicht mit dem Fahrrad ueber den langen und ueber 4.800m hohen Pass, da die Versorgungslage dort schlecht aussieht, der erste Ort kommt erst wieder nach ca. 300km, Daniel ist noch ziemlich fertig von der Lagunenroute und ich habe nicht mehr viel Zeit bis zum Rueckflug.

Bustickets sind allerdings unverschaemt teuer und der naechste Bus faehrt erst wieder in ein paar Tagen, also wollen wir versuchen, zu trampen. Wir holen uns also unsere Ausreisestempel an der Grenzstation und stellen uns an die Ausfallstrasse zum Pass (Foto). Leider herrscht hier aber so gut wie kein Verkehr, nach vier Stunden Warten sind gerade einmal 5 Fahrzeuge in Richtung Pass gefahren, von denen sich keines zum Fahrradtransport geeignet haette.

Wir haben die Schnauze voll vom Warten in der prallen Sonne. Neuer Plan: Mit dem Bus nach Santiago und dann von dort nach Argentinien, diesmal ohne Fahrraeder. Also zurueck zur Grenzstation, um unseren Ausreisestempel Rueckgaengig zu machen. Der Beamte ist aber erstaunlich unfreundlich. Er sagt nur, wir sollten Chile verlassen und "No es mi problema!", alle Erklaerungen helfen nichts, der Typ bleibt hart, das erste Arschloch auf unserer Reise!

Egal, dann sind wir ab morgen halt illegal in diesem Land. Wenn es Probleme geben sollte, werde ich auch nur sagen, dass es nicht mein Problem sei. Wir gehen in die Stadt und kriegen noch fuer diesen Abend einen Nachtbus direkt nach Santiago. Na bitte, geht doch!

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